... war quasi der Saisonauftakt und er war vielversprechend.

Aber ich fange mal vorne an:
Nachdem ich mich über die Wintertage doch eher "körperlich geschont" habe und das Rad in 2016 bereits länger geputzt als bewegt hatte, war meine Freude und Lust auf die RTF des RSC-Schwalmtal sehr groß. Ich bin ganz egoistisch von Wegberg aus alleine zum Start gefahren und haben niemandem bescheid gesagt. Mir war erst irgendwie mehr nach alleine Fahren. Also schnell den Anmeldeprozess erledigt und dann ab auf die Strecke. Bei der Anfahrt hatte ich schon gemerkt: Brr, ist schon noch etwas frisch - aber 4 Unterhemden unter dem etwas dickeren Langarm-Trikot waren ausreichend um sich mehr auf die Straße als den Erhalt der Körperfunktion konzentrieren zu können. Auf dem ersten Kilometer kam mir bereits ein Trupp ERCler entgegen und aus Neugierde, Höflichkeit und Freude am Radfahren drehte ich kurzentschlossen und begleitete sie einige Meter. Der Trupp, welcher sich mir durch Dagmar, als "langsamer fahrende" vorstellte war auf dem Weg zum Start. Die schnelleren, so erfuhr ich, werden über K1 in die Strecke kommen.

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Das diesjährige Saisonziel verschlug Gerd, Christof, Florian, Mirko, Markus und mich zum wiederholten Male ins Tiroler Alpendorf Sölden. Nach dem Kühtai Desaster 2013 und dem erstmaligen Finish 2014, wollte ich in diesem Jahr vor allen Dingen meine bisherige Zeit verbessern. Nach ausgiebiger Analyse der 2014er Daten und einer Zeit von 11h 53min war recht schnell klar, dass circa 10 Minuten durch wetterbedingtes Umziehen, Halten und Verstauen verloren gegangen waren, weitere 10 Minuten sollten unter trockenen Bedingungen auf der Timmelsjoch-Sölden Abfahrt heraus zu holen sein, weiteren Zeitbonus musste ich in einer guten Gruppe am Brenner oder mit Kraftreserven am Timmelsjoch herausholen. Da meine Vorbereitungsevents recht zufriedenstellend gelaufen waren, peilte ich eine realistische Zeit von 11 Stunden an, im best case wäre 10:30 sicherlich ein Traum. „Winners train - losers complain“ war mein diesjähriges Motto und ersteres galt bereits im Vorfeld für jeden Teilnehmer, der diese vier schwierigen Alpenpässe am Stück in der vorgegebenen Zeit absolvierte. Es galt hingegen nicht für den Vorjahressieger Roberto Cunico und den Zweitplatzieren Emanuel Nösig, welche in der Zwischenzeit beide des Dopings überführt wurden und 2015 nicht startberechtigt waren. 

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"Der härteste Radmarathon Deutschlands!!!" So titulierte die Radsportzeitung ROADBIKE in einer Ausgabe Anfang des Jahres den im September 2015 zum zweiten Mal ausgetragenen Radmarathon SCHWARZWALD SUPER. Angekündigte 240 km Strecke und 6400 Höhenmeter mit der Überwindung der acht höchsten Gipfel des Hochschwarzwaldes ließen auch keinen Zweifel aufkommen, dass es sich hier um ein knochenhartes Gebirgsrennen handelt. Kein Wunder, dass mich ein solches Event anzog wie das Licht die Motten. Nur wenige Tage nach Kauf der Zeitung stand ich auch schon in der Starterliste. 

Am Samstag den 12.09.2015 ging es mit meiner Frau gen Süden in die Sonnenregion unserer schönen Republik, den Breisgau. In Freiburg ins Hotel eingecheckt ging es direkt zum nahegelegenen Örtchen Oberried, wo es nicht nur die Startunterlagen abzuholen galt, sondern auch am Folgetag in aller Herrgotts-Frühe der Start erfolgen sollte. Das knuffige 15 Quadratmeter große Wettkampfbüro mit 3 Helfern zeigte schon, dass es hier wesentlich familiärer und teils improvisierter zuging, als auf den vergangen Großevents VATTENFALLS CYCLASSICS und LA MARMOTTE. Irgendwie gemütlich :-)

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Unter dem Motto „saugut – saustark – sauhart“ veranstaltete der ASC 09 Dortmund zum fünften Mal in Folge den NRW Supercup Klassiker „Dortmund – Winterberg – Dortmund“, welcher in den vergangenen Jahren bereits von vereinzelten ERClern besucht und gefinished wurde. Letzteres sollte in diesem Jahr mein  erstes ernstzunehmendes Saisonziel darstellen und auf dem Weg zum Ötztaler Radmarathon eine Art Generalprobe darstellen. Für mich persönlich war diese Veranstaltung aufgrund des Start- und Zielortes etwas Besonderes. Einen Radmarathon in der Fussballhauptstadt zu absolvieren, hatte ich bisher noch nicht erlebt und somit gab es bereits beim Passieren des Westfalenstadions nahe der B1 das erste Gänsehaut-Feeling des Tages. Aber alles der Reihe nach…

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